Alltag anderer deutscher Frauen in der Türkei 2016/2017

Hier möchte ich Ihnen auch noch andere deutsche Damen vorstellen, die wie ich seit vielen Jahren in der Türkei leben und die sich bereit erklaert haben, etwas zum Thema aus ihrer Sicht  zu schreiben. Ich habe Kontakt über Internet zu allen und wir kennen uns schon einige Zeit. Da die einzelnen Damen nur 2 Tage von mir bekamen, die Berichte bei mir abzuliefern, werden mit Sicherheit noch einige nachkommen, die ich spaeter hier darunter veröffentlichen werde .

Steffi Nissel

 Ich heiße Steffi Nissel und lebe mit meinen Mann Gerhard Maucher seit 09/2011 in Ilica/Antalya. Ich bin Rentnerin und uns geht es hier gesundheitlich viel besser. Wir wurden hier wie Freunde aufgenommen und wir fühlen uns hier angekommen. Mein Mann hatte vor einem Jahr einen Herzinfarkt und da ich beruflich aus den Gesundheitswesen komme, kann ich es sehr gut einschätzen, ob ein Gesundheitssystem gut ist oder nicht.Ich bin sehr, sehr positiv überrascht gewesen .Hier wird schnell geholfen und mir ist aufgefallen, dass man hier teilweise weiter ist als in Deutschland.

Was mich seit einiger Zeit sehr ärgert ist, dass man sieht, wie die deutschen Medien die Türkei spalten möchten. Es kommen ständig entweder Falschmeldungen oder verdrehte Meldungen.

Da wir noch Kinder und Enkelkinder in Deutschland haben, fliegen wir im Sommer sowie Weihnachten nach Deutschland. Dort spüre ich ganz deutlich, wie die Einstellung zur Türkei ist. Es tut mir im Herzen weh, wenn man über ein Land urteilt, obwohl man da nicht lebt!

Für mich ist die Türkei ein stolzes Land und ich bin dankbar und glücklich hier leben zu dürfen. Wollen wir doch ehrlich zu uns sein, es gibt kein Land wo alles perfekt ist. Wir haben in Deutschland genügend Baustellen um die wir uns kümmern müssen ! Wir hoffen, dass Deutschland einmal einen vernünftigen und ehrlichen Weg findet , wieder mit der Türkei zusammen zu arbeiten. Schließlich kann man nur durch Einigkeit denn Terror bekämpfen. Wir haben alle nur ein Leben und eine Welt und wir sind alle Menschen, egal ob schwarz oder weiß, egal welche Religion !

Im April 2017 erschien dieser Artikel in der Schweiz ( in türkisch und deutsch)
Petra Canan

Hallo, ich heisse Petra Canan und lebe seit über 10 Jahren mit meinem Mann (in Deutschland geborener Türke) und unseren beiden Jungs (11 und 14) in Antalya. Zusammen mit meiner Freundin schreibe ich vegane Kochbücher für den Thermomix®. Warum wir ausgewandert sind könnt ihr hier nachlesen, die Südwestpresse hat meine Geschichte veröffentlicht: http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/Engel-als-Zeichen-des-Aufbruchs;art1168195,2965045 

 

Nachdem wir 6 Jahre direkt in der Stadt Antalya gelebt hatten, sind wir vor 4 Jahren in ein Dorf am Stadtrand gezogen. Wir wohnen in einem Haus mit Garten mit 250 qm Wohnflaeche. Manche denken ja noch in der Türkei hats null Luxus (ich könnte mir diesen Luxus in Deutschland niemals leisten) und wir schöpfen unser Wasser noch aus Wasserlöchern, das sind dann diejenigen, die ihre Augen nichtmehr zu kriegen wenn sie mal hier waren. Alles schon erlebt... ;) ... Nach dem heutigen Stand bezahlen wir eine Miete von 210 €. Ich habe das Meer und die Berge vor der Nase, ich habe fast das ganze Jahr Sonne und wenn es mal stürmt und regnet dann freue ich mich, denn spaetestens in 3 Tagen scheint die Sonne wieder. Meine Welt ist hier viel bunter als sie jemals zuvor war, ich fühle mich zuhause, ich bin glücklich...

 

Doch mit Bangen beobachte ich im Moment das Geschehen. Seit Jahren setze ich mich schon gegen Falschmeldungen der deutschen Medien ein, aber was gerade passiert ist einfach nur noch traurig und es macht mich sprachlos wie gegen die Türkei gehetzt, gelogen und falsch dargestellt wird. Jeden Tag ... Noch vor 2 Wochen haette ich mich meinen Vorrednerinnen angeschlossen, ich fühlte mich sicher, trotz Terroranschlaege, aber der Putschversuch hat alles veraendert. Ich müsste jetzt lügen, wenn ich sage, ich hab keine Angst. Nein, es ist nicht die Angst vor Erdoğan, der laut deutschen/europaeischen Medien ein Diktator sein soll, was ich nicht bestaetigen kann (ich kann vieles nicht bestaetigen was ihm vorgeworfen wird).... Sondern es ist die Gefahr von aussen, denn es wird nichts unversucht gelassen dieses Land zu vernichten (Grund: Vertrag von Lausanne). Um zu verstehen was und warum das alles im Moment passiert (Medienhetze mit eingeschlossen) muss man weit in die türkische Geschichte zurück gehen, doch dann liegt es eigentlich, auch für jeden Blinden, klar auf der Hand. Vor dieser Zukunft, bis 2023, hab ich Angst und es tut mir für manche leid das jetzt sagen zu müssen, aber dieses Land kann dieses Ziel nur mit einem Mann erreichen... wenns jemand zur Weltmacht schafft, dann er!!... Wir können nichts tun, ausser aufzuklaeren, dass die Türkei nicht so ist wie sie dargestellt wird. Es wird mit uns ein böses Spiel gespielt... Trotzdem, mein naechster Schritt: Ich beantrage die türkische Staatsbürgerschaft, es ist an der Zeit... Mein Motto: Wenn meine Zeit zu Ende sein soll, dann ist sie das, egal wo ich bin... Auf in den Kampf!! Wir schaffen das... ;)  

 

Im April 2017 erschien dieser Artikel in der Schweiz (türkisch und deutsch):

Henriette Wild

Als wir uns nach mehreren Rucksackreisen durch Anatolien dazu entschlossen, für längere Zeit in der Türkei zu leben, wussten wir noch nicht, wie diese Entscheidung unser gesamtes Leben umkrempeln würde.

 

Wie sagte schon Franz Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“.

Mit diesem Leitmotto zogen wir, eine normale deutsche Familie, 1989 mit unseren vier Jungs in die Türkei. Für die damalige Zeit total ungewöhnlich, dementsprechend waren auch die Kommentare unseres direkten Umfeldes. Teilweise wurden wir als verantwortungslos bezeichnet. Nur ganz wenige konnten unseren neuen Weg nachvollziehen. Aber genau weil wir uns unserer großen Verantwortung bewusst waren, haben wir uns für diesen Schritt entschieden.

Zum einen wollten wir unseren Kindern zeigen, dass man auch Wege gehen kann, die noch nicht vorgefertigt sind, sondern die man selber bereitet.

Zum anderen war es uns wichtig, den Kids aufzuzeigen, dass Zufriedenheit und Glück nicht vom materiellen Wohlstand abhängig sind. Sie sollten selbst erfahren, was den Menschen ausmacht, dass man ihn nicht an seinen Markenklamotten misst, sondern an seinen Werten. Gleichzeitig war es ein Weg zurück zu den Wurzeln. Wir wählten ganz bewusst eine einfache Lebensweise.

 

Heute kann ich mit Stolz sagen, diesen Weg zu gehen, das war eine gute Entscheidung.

Obwohl wir in den 90iger Jahren wieder für eine gewisse Zeit nach Deutschland zurück mussten, war für uns die Türkei zur zweiten Heimat geworden. Es war ein ständiges Reisen zwischen den Kontinenten. Wir wussten, dass der Tag wieder kommen würde, an dem wir zu Deutschland "Tschüs" sagen werden und uns für immer in der Türkei niederlassen werden. Heute ist dieser Tag schon lange dagewesen. Mittlerweile wohnt die Hälfte der Kinder hier bei uns in der Türkei und der Rest der mittlerweile erwachsenen Kinder verstreut sich in der Welt. Die Jüngste, ja, es kamen noch mehr Kinder dazu, studiert derzeit an einer türkischen Uni. Auch für sie gibt es keine Alternative mehr zur Türkei. Für uns ist das Land zwischen Orient und Okzident zur Heimat geworden.

 

Für mich, als Autorin und Texterin ist es wichtig, dass ich in einem Umfeld in Ruhe und Sicherheit arbeiten kann. Wir leben an der nördlichen Ägäis und fühlen uns hier absolut sicher und geborgen. Geborgen in einer türkischen Gemeinschaft, die ihresgleichen sucht. Geborgen in einem Lebensgefühl der Sicherheit, Akzeptanz, Freundschaft und Zufriedenheit.

 

Im empfehle jedem, vor allem denen, die dem Land, dem Volk und seiner Regierung kritisch gegenübersstehen und die ihre Informationen nur aus den deutschen Medien kennen: Besuchen Sie die Türkei, reden Sie mit den Leuten auf der Straße (es können genug deutsch), machen Sie sich Ihr eigenes Bild von diesem wunderschönen Land. Und machen Sie es wie ich, lernen Sie bei der Mitarbeit im dörflichen Alltag Kultur und Traditionen kennen. Türkiye'de Hoşgeldiniz  !

Nicole Lücking-Eren
Hallo.. Meine Name ist Nicole Lücking- Eren, lebe seit 1997 in der Türkei ( Region Antalya) Ich habe mit meiner Freundin eine eigene Reiseagentur in Antalya. Auch arbeite ich zusammen mit der  Belediye und werde für verschiedene Projekte eingesetzt ( Piano Festival oder Film Festival).Ich kann nur sagen, das man sich hier absolut sicher fühlen kann.Die Sicherheitskontrollen stehen hier an erster Stelle.Auch an Stränden, ist die verstecke Zivil Polizei im Einsatz. Auch in der Altstadt wird alles überwacht.Auch in den Einkaufsmeilen sind höchste Sicherheitskontrollen.Ich fühle mich sehr sicher und habe kein Angst hier zu leben, im Gegenteil mehr geht nicht!! Ich werde bald bei Goodbye Deutschland zu sehen sein und habe dort genau das dem Deutschen TV mitgeteilt!! 

 

Manuela Fidan

Mit meinem türkischen Mann führe ich in Side ein Optikgeschäft ,,Can Optik,,! Ich kam als Gast und blieb als Ehefrau! Am Anfang konnte ich nicht ein Wort türkisch, ausser ,,Tamam,,! (In Ordnung) . In Eigenregie habe ich türkisch gelernt. Auf der Straße sozusagen. Beim Sprechen mit Nachbarn, Freunden und der Familie meines Mannes. Angst einfach los zu plaudern hatte ich nie. Und wenn auch manches nicht gleich richtig ausgesprochen war, kein Problem. Die Türken freuen sich ehrlich, wenn man versucht türkisch zu sprechen! Mittlerweile ist die Türkei meine Heimat geworden. Ich liebe das Land, die Menschen, die unterschiedlichen Landschaften, die Kultur! Ich habe mich noch zu keiner Zeit hier unsicher gefühlt. Ich tobe mit Kind und Auto im Sommer kreuz und quer durch die Türkei und fühl mich auch als alleinreisende Frau nicht im geringsten unwohl! 

Im April 2017 erschien dieser Artikel in der Schweiz ( türkisch und deutsch)
Britta Dimmel
Ich lebe nun das 3. Jahr hier, im Raum der Provinz Antalya,  seit fast 2 Jahren alleinstehend.  Anfangs dachte ich, das schaffst du nie, doch ich schaffe es mich
alleine durchzukämpfen. Natürlich hole ich mir Hilfe wenn es um Behördengänge geht, dafür spreche ich zu wenig Türkisch. Wer jetzt denkt, klasse, ja aber auch ich habe meine Tiefpunkte wo ich nur heulen möchte. Gerade jetzt wo im Saisongeschäft kaum Arbeit gibt, gerade für Ausländer nicht einfach und als über 50 jährige ist leider das gleiche Denken hier wie in Deutschland. Aber dank toller Freunde, die ich hier kennen lernen durfte, geht es auch wieder aufwärts. Also nichts anderes als in Deutschland. Und hier fühle ich mich weit aus sicherer als in Deutschland. Gerade als alleinstehende Frau werde ich mehr beschützt als ich es in Deutschland je kennen gelernt habe. Ich gebe zu, auch ich hatte als Tourist das einseitige Denken der „vorgegebenen deutschen Nachrichten“. Erst hier habe ich die andere Seite gehört, gelesen und gesehen und muss nun sagen: Sorry“  
Meine Augen haben sich geöffnet und ich habe nun ein anderes Denken bezgl. der Medien.
Keep Calm And Come To Turkey.

 

29.08.2016
Petra Yavuz

Mein Name ist Petra Yavuz und mein türkischer Mann und ich haben uns 2005 im November kennengelernt. Unser gebuchtes Hotel schloss zum 31.10 und wir wurden umquartiert. Ich war mit meiner Freundin im Urlaub Mein Mann konnte kein Deutsch ich kein Türkisch. Wir verstaendigten und aber mit Englisch ganz gut. Nach dem Urlaub bekam ich E-Mails und SMS und eine Einladung zum Wiederkommen. Vom Kennenlernen bis zum Umzug in die Türkei dauerte es gerade einmal 6 Monate. 2009 heirateten wir. Wir leben in der Provinz Antalya. Ich wurde von seiner türkischen Familie und den Freunden und Bekannten herzlich aufgenommen Für die Aufenthaltsgenehmigung und die Behördengänge bekam ich Hilfe von den Beamten in der Behörde. Man muss sich daran gewöhnen das die Uhren etwas anders gehen. Hektik ist nicht angebracht und es wird trotzdem alles fertig Besonders gut ist das Gesundheitswesen, Operationen, alles super. Auch durfte mein Mann immer bei meinen Behandlungen dabei sein. In den privaten Krankenhaeusern gibt es Dolmetscher. Die Nachsorge mit allen Untersuchung ist großartig. Als Ausländer fällt man auf, ich habe aber nie negative Erfahrungen gemacht. Viele interessierten sich dafür wo ich herkomme, auch das ich Christin bin war nie ein Problem. Ich fühle ich mich hier sicherer als in Deutschland. Es gibt immer jemand der hilft . Nach dem Herzinfarkt bekam ich Essen gekocht und jeder fragte ob ich was brauche. Auch die Sicherheit im Land ist sehr gut. Dass die Polizei und das Militär präsent sind ist gut für einen ruhigen Schlaf. Ich gehe nach Deutschland nur noch für Urlaube. Was mich allerdings mehr als erschüttert ist der Wandel, der in Deutschland passiert ist. Dieser Hass auf die Türkei , der von den Medien und der Politik geschürt wird, macht mich traurig. Seit 1961 gibt es die eingewanderten türkischen Gastarbeiter in Deutschland, die mittlerweile 3. und oft schon die 4. Generation lebt in Deutschland. Alle sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Woher kommt jetzt dieser Hass? Ich hoffe und wünsche mir, dass diese Lügen ein Ende haben und die Türkischstaemmigen in Deutschland genauso friedlich und sicher leben können wie ich in der Türkei.

Petra Steiniger- Aladağ

Seit 2011 lebe ich in der Türkei (Provinz Antalya).  Ich lebe gerne hier. Fühle mich sehr gut und vor allem sicher. Das Land, die Menschen hier, sind mir ans Herz gewachsen. Die Gastfreundschaft, ist unübertrefflich. Ausserdem habe ich eine ganz tolle türkische Familie. Es ist so ein wunderschönes und interessantes Land. Es tut mir leid, dass das Land so mit Füssen getreten wird. Die Menschen hier haben es nicht verdient.

Martina Yaman

Seit vielen Jahren lebe ich in der Türkei, genauer gesagt in Alanya, mit meinem Mann und meinen beiden Kindern. Wir haben eine Autovermietung und ich bin als deutsche Journalistin vorrangig für die ausgewanderten Deutschen hier an der Türkischen Riviera tätig. In Deutschland zu leben war nie eine Option für uns, mein Zuhause ist die Türkei. Ich fühle mich hier sicher, ich habe keine Bedenken, mich frei zu bewegen... Unser letzter Sommerurlaub in Deutschland 2015 - der erste seit Jahren - im letzten Jahr hat mich mehr verunsichert als das alltägliche Leben mit seinen Sicherheitskontrollen in der Türkei. Ich fand es sehr beunruhigend, dass man in Frankfurt auf dem Flughafen quasi unkontrolliert fast überall Zutritt hat - so komme ich hier in der Türkei nicht mal in ein drittklassiges Einkaufszentrum. Die vielen Kontrollen hier ängstigen mich nicht, im Gegenteil: wer hier lebt, begreift sie als Notwendigkeit in einer Region, wo nach Kräften (bisher aber vergeblich) versucht wird, die Lage zu destabilisieren.

 

Natürlich gibt es jede Menge Dinge und Vorgänge, die man kritisieren kann - aber ist das nicht in Deutschland genauso? Wenn jetzt so getan wird, als wäre die Türkei früher ein Hort der Demokratie gewesen, in dem jeder frei und zu jedem Thema seine Meinung äussern kann, dann zeugt das entweder von krassem Unwissen oder Gleichgültigkeit, was früher hier so Standard war. Was mich am meisten stört im Moment? Dass man sich fast täglich mit falschen Berichten und Vorurteilen, ja Hasstiraden gegenüber der Türkei beschäftigen muss und dass gerade diejenigen, die laut Lügenpresse schreien, dagegen den haarsträubendsten Quatsch über die Türkei kritiklos glauben. Der Hinweis, dass man vor Ort ist, türkische Freunde hat und die Sprache spricht, dass man sich seit Jahren mit türkischer Innenpolitik auseinandersetzt und auch tw. aktiv ist, wird sehr oft einfach abgetan. Warum glaubt man denen, die vor Ort sind, weniger als den teilweise völlig hysterischen Medienberichten?

Man kann mir ruhig glauben... in dem Moment, wo ich das Gefühl hätte. dass es hier für meine Kinder kein lebenswertes, sicheres und interessantes Leben mehr gibt, dann sitze ich im nächsten Flieger nach Deutschland. Der Tag möge allerdings bitte nie kommen...

Jede(r) der nach Alanya kommt, ist herzlich eingeladen, uns in der Redaktion auf ein Schwätzchen oder einen Kaffee zu besuchen... und sich zu überzeugen, dass wir hier ein ganz normales Leben führen!

(www.tuerkismagazin.com) 

Im April 2017 erschien dieser Artikel in der Schweiz ( türkisch und deutsch)

Das ist eine junge Dame, die sehr glücklich in der Türkei war, bis sie an ihrem Arbeitsplatz als Musikdozentin für osmanische Musik, an einer Universitaet in Istanbul, vom dort beschaeftigen Personal,  übelst gemobbt wurde, am Ende auch noch wegen ihrer Heirat mit einem Aegypter....sie hat traurig das Land verlassen, weil sie mit dieser Situation nicht mehr leben wollte. Die deutsche Zeitschrift Spiegel war erst total  interessiert an ihrer Geschichte, als sie aber ihren Bericht vorlegte, wurde ihr klipp und klar (von einem türkischstaemmigen Journalisten) gesagt, dass sich nur ein Bericht eignen würde, der negatives über die Türkische Regierungspartei oder negatives über den türkischen Praesidenten enthaelt und ihr Bericht war somit abgelehnt, weil hier Erdoğan nicht schuld ist. Das Personal an den Universitaeten der Türkei ist zum Grossteil politisch sehr fanatisch oppositionell und Auslaendern gegenüber weniger freundlich eingestellt. Auch wenn man das nach aussen hin nicht vermutet.

Erstes Treffen im Dezember 2015 mit Sandra Sinsch am Flughafen in Istanbul, nachdem wir schon sehr lange privaten Internetkontakt hatten.

Bericht vom 12.Juli 2016
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