Auf den Hund gekommen ......
Unser kleiner Beitrag - private Hilfe fuer ein paar Strassenhunde von Tausenden in der Tuerkei
Wenn nur jeder Mensch auf der Welt einen einzigen Strassenhund retten könnte, gäbe es Millionen von gluecklichen Hunden wie unsere Kelebek (türkisch für Schmetterling)....
Bitte helfen auch Sie, wenn Sie können, es gibt keine dankbarere Kreatur als einen Strassenhund. Er wird Sie dafuer jeden Tag mit Dankbarkeit belohnen.
Ein heimatloser weiblicher Strassenwelpe und seine Mutter Susi suchen ein neues Zuhause, die Geschichte von Mama Susi und ihrem letzen kleinen Hundemädchen, der kleinen Sissy ist für uns herzzerreissend, da wir die Mutter von der Strasse aufgelesen hatten, die total abgemagert war. Sie sollte den Garten eines unserer Kunden bewachen und auch der Kunde selbst wollte sie behalten, zahlte für Futter und wir pflegten sie. Nach der Geburt fing Susi an, die Hühner der Nachbarn zu jagen und die Nachbarn meldeten sie bei der Stadt. Sie durfte ab sofort erschossen werden oder vergiftet. Schweren Herzens brachten wir sie, nachdem wir die restlichen fünf Welpen untergebracht hatten, vorgestern (15.Jan 2001) ins Tierheim nach Dalaman zu Türkan Dagdelen. Der Abschied von Susi war herzzerreissend, sie wollte wieder mit. Doch wir können nur ihr Leben retten, wenn wir sie in Sicherheit wissen und wir jemanden finden, der sie adoptiert, vielleicht zusammen mit ihrer Tochter oder auch getrennt voneinander. Wir suchen Menschen, die sich ein Herz fassen und ja zu den beiden sagen . Sie werden im Tierheim geimpft und kastriert. Bitte helfen Sie, die beiden haben ein besseres Leben als das verdient. Ein Tierheim, auch wenn es noch so sauber und schön ist, ist kein Platz für die beiden. Sie hören beide aufs Wort, sind gute Wachhunde und jetzt mit 400 anderen Hunden in einem Waldstück bei Dalaman, sie bekommen Futter und ein Plätzchen zum Schlafen , aber ein Hund braucht mehr als das - ein liebevolles Zuhause!

Susi, ca. Mai 2009 geboren, Sissy geboren am 27.10.2010 brauchen dringend ein Zuhause!!
VIDEO VON SISSY AUF FACEBOOK UNTER DEM LINK http://www.facebook.com/profile.php?id=100001812924334#!/video/video.php?v=488317083894&comments
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Die Geschichte von Kelebek (Schmetterling) , der kleinsten Strassenhuendin von Sarigerme
Das ist unsere Kelebek heute :-) , frueher auf der Strasse muss sie in den regnerischen und kuehlen Winternächten sehr gefroren haben, denn jetzt, wenn ihr kalt ist, braucht sie eine Decke, in die sie sich ganz fest von uns einpacken lässt, wenn die ersten kuehlen Regentage im Herbst beginnen (das ist kein Scherz, sie friert sehr schnell und liebt und geniesst ihre weichen rosa Kuschelkissen (Die Farben sind reiner Zufall, aber wir landen immer bei gebrauchten Kissenbezuegen und Decken bei der Farbe fuer kleine Mädchen....).
Durch meine Tochter, die sehr tierlieb ist, bin ich angesteckt worden, im Rahmen meiner Möglichkeiten Strassenhunden zu helfen. Manchmal laufen mir die Tränen aus den Augen, wenn ich Hunde hier sehe, die nur noch Haut und Knochen sind und sich ins Gebuesch schleppen. Oder wenn Einheimische die Hunde treten oder anders misshandeln, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Wir hatten schon die damals vier Jahre alte Deutsche Schäferhuendin, die wir im Alter von vier Monaten zu uns geholt hatten, und die sehr eifersuechtig ueber uns wachte. Man merkte richtig, dass sie Angst hatte, unsere Aufmerksamkeit teilen zu muessen, wenn andere Hunde in der Nähe waren. Allerdings geht sie selbst immer schwanzwedelnd auf andere Hunde zu, um Kontakt mit ihrer eigenen Art zu suchen. Unsere Jessy ist ein sanfter Riese auf vier Pfoten. Auch zu Menschen ist sie lieb, allerdings nur zu denen , die wir kennen oder wenn sie merkt, dass wir diese Leute mögen.

Der Gedanke an einen zweiten Hund kam uns erstmal ueberhaupt nicht, im Gegenteil, wir waren durch den grossen Hund sehr in unseren Aktivitäten eingeschränkt. Wir mussten Sie ueber den Sommer im Buero bei uns haben, weil wir nur an den Wochenenden nach Hause fuhren, sie blieb auch nicht gerne alleine im Haus, zerstörte alles, heulte stundenlang. Also war sie immer dabei. Was sich in tuerkischen Restaurants oder bei Besuchen als sehr schwierig herausstellte, weil Jessy dort drausen angebunden warten musste. Als Wachhund kam ihr so ihre "Herde" abhanden und sie protestierte dagegen. Solange sie an unserer Seite war, war fuer sie die Welt in Ordnung. Auf andere Hunde reagierte sie eifersuechtig. Nur eine kleine Huendin hatte es ihr seit drei Jahren angetan - Kelebek, die kleine dreifarbige Strassenhuendin, die etwas älter war als sie. Und auch Kelebek liebte unsere Jessy von Anfang an, kam schwanzwedelnd auf sie zu, wenn wir spazieren gingen. Da viele Geschäftsleute sie fuetterten, kamen wir nicht auf die Idee, dass sie keine Heimat hätte. Es gab sogar eine kleine Hundehuette am Restaurant gegenueber, in der sie ihre Babies bekam. Bis der Pächter dort auszog und der Eigentuemer selbst das Restaurant uebernahm. Danach war uns jedoch immer noch nicht so ganz bewusst, wie gefährlich dieser kleine Winzling auf den Strassen von Sarigerme lebte.
Das folgende Foto zeigt Kelebek noch ohne Halsband, bevor wir sie adoptierten, das Foto wurde fuer Facebook gemacht, fuer eine Seite uber Strassenhunde in Sarigerme, die ein Heim gefunden haben. So sass sie oft auf der Strasse vor unserem Buero und rannte bellend hinter den Autos her, ganz nah am Autoreifen. Sie hatte ständig ihre aktuellen Kinder zu verteidigen und lief immer Gefahr, angefahren oder gar tot gefahren zu werden. Einheimische warfen Steine nach ihr oder schlugen sie mit einem Stock. Aber das hatten wir damals noch nicht bemerkt....

Es begann 2008 im Sommer, als wir die langjährige kleine Freundin unserer Schäferhuendin, die im Haus bei uns lebt, vor dem sicheren Tode retten konnten (Schlangenbiss). Sie hatte zwei Wochen vorher entbunden und ihre Welpen lagen versteckt im Gebuesch, fuer uns unzugänglich. Wir päppelten die bewusstlose kleine Jack Russel Huendin im Buero mit Spritzen, die meine tuerkische Freundin ihr gab, wieder auf. Meine Tochter sass nachts draussen mit ihr weinend am Boden, legte ihr permanent Eis auf den Geschwollenen Hals und Kopf, bis durch die Spritzen die Schwellung nachliess. Danach kauften wir ein Halsband, damit nach aussen hin erst einmal ein Besitzer erkennbar war. Wir dachten, das schuetzt sie besser vor Angriffen der Einheimischen oder vor Hundesammlern.
Kelebek mit ihren Welpen nach dem Schlangenbiss
Das ist Joe, der Sohn von Kelebek aus ihrem allerletzten Wurf vor der Sterilisation, er lebt auf einem Bauernhof in der Nähe unserer eigenen Baustelle, deshalb bekommt er auch immer Extrafutter und wird irgendwann seine Mutter wohl nicht wiedererkennen, wenn wir dort hinziehen.
Nach der Genesung von Kelebek stand fuer meine Tochter fest, die winzige und zierliche Huendin durfte nicht mehr auf die Strasse und als wir dann alle Welpen nach der Entwöhnung zusammen mit ein paar Geschäftsleuten in Sarigerme vermittelt hatten, "kidnappten" wir die kleine Kelebek (Schmetterling) und brachten Sie zum Veterinär. Denn sie war durch zwei Wuerfe pro Jahr seit ca. sechs Jahren so geschwächt, hatte einen psychischen Husten , wenn sie sich fuerchtete und wir liessen sie sterilisieren. Der Plan war, sie wieder mit nach Sarigerme ins Buero zu nehmen, aber es war Saisonende und mein Mann, der so dagegen war, diesen Hund zu behalten, beschloss plötzlich, dass wir sie direkt nach Hause bringen, da sie dort mehr Ruhe hätte nach der Operation. Das Buero wurde fuer den Winter ab sofort geschlossen.
Deshalb brachten wir Kelebek nicht mehr nach Sarigerme zurueck, sondern in ihrem neuen Körbchen liegend nach Hause. Einen Wermutstropfen gab es, Kelebeks Tochter Toffee , ein Jahr alt damals, lebte noch auf der Strasse in Sarigerme und die beiden waren unzertrennlich gewesen.
Toffee
Kelebeks dritte Generation: HIer ein Sohn von Toffee und Enkel von Oma Kelebek :-) Toffee und Kelebek haben sich seit November 2008 nicht mehr gesehen, denn Kelebek fährt seit der Entfuehrung im Auto nicht mehr im Auto mit. Sie hat panische Angst. Auch vor dem Veterinär, der fuer die Impfungen seitdem ins Haus kommen muss....
Da unsere Huendinnen sich schon seit Jahren von Spaziergängen kannten und die beiden sich sehr mochten , wagten wir es, unserer verwöhnten Schäferhuendin zuzumuten, das Futter, das Haus, die Couch ab sofort mit ihrer kleinen Freundin von der Strasse zu teilen. Kelebek musste lernen, an der Leine zu laufen, da sie in Panikzuständen auf der Strasse in fremder Umgebung sofort weglief. Durch die lange Teleskopleine fuehlt sie sich nicht behindert und wedelt jetzt freudig wenn wir sie anleinen, weil sie weiss, dass sie dann raus darf.
Es vergingen ein paar Wochen, bis Jessy merkte, dass ihr keiner etwas wegnehmen will, sondern wir ihr Gesellschaft geschenkt hatten. Das ist das erste Foto der beiden zusammen auf der "Hundecouch". Eine glueckliche, aber noch vorsichtige Kelebek und eine verwunderte, aber friedliche Jessy,...

Ein Jahr später wurde aus der ängstlichen Kelebek ein Kuschelhund.............
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und der dankbarste Hund, den ich kenne - jeden Morgen steht sie mit einem tatsächlichen Grinsen vor meinem Bett :-)




HELFEN AUCH SIE, WENN SIE KÖNNEN!!!
Wir suchen im Moment dringend 1 tierliebes neues Herrchen oder Frauchen oder 2, die einem weiblichen Strassenhund-Welpen ein und der Mutter Susi ein liebevolles Zuhause geben können - notfalls auch in Deutschland. Das Problem - schwarze Hunde sind schwer vermittelbar und bleiben meistens im Tierheim, auch wenn sie lieb sind, sehen sie gefährlicher aus.

Hier ist der kleinen Wonneproppen - noch weiß sie nicht, wie hart die tuerkische Welt fuer Strassenhunde aussieht. Ihre Mutter ist einem Kunden von uns zugelaufen, der nur im Urlaub hier sein kann. Wir kuemmerten uns um sie und die Kleine. Wir setzen sie natuerlich nicht aus, aber wir konnten sie nicht behalten, da die Mutter angeblich Nachbars Hühner reisst, was nicht bewiesen ist und sie es auch nicht nötig hat, sie hat genug Futter bekommen. Um sie vor dem Erschiessungtod zu retten, haben wir die beiden in das Tierheim in Dalaman gegeben, aber wir wünschen uns , dass dieser Aufenthalt kurz ist und sich liebe Menschen finden, die die beiden lieben und zutraulichen Hunde zu sich nehmen.

Hunde ohne Heimat auf der Strasse
Wenn man den Hund in der Türkei nicht mehr will, "schmeisst man ihn weg" sagt der Türke. Wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Deswegen beruhigt es mich nie, wenn wir einen Platz bei tuerkischen Einheimischen finden, denn wir wissen nicht, wie lange der Hund dort bleibt . Einmal mussten wir feststellen, dass die kleine Jagdhündin einfach verschwunden war und Antworten bekamen wir keine oder nur vage. Sie wäre irgendwo da und da, vielleicht ist sie ja tot usw....
Bitte unterstuetzen Sie unser kleines Hilfsprogramm und helfen Sie mit, Besitzer von Susies Welpen zu finden oder adoptieren Sie ein solches kleines Wuermchen und retten Sie damit einen Hund vor so einer Zukunft!
Können Sie sich vorstellen , dass viele Hunde von tuerkischen Besitzern in der Tuerkei so enden ? Das ist die harte Realität !
Helfen Sie mit , retten Sie auch einen Strassenhund in der Tuerkei!
PROFESSIONELLE HILFE FUER STRASSENHUNDE IN UNSERER REGION
In Dalaman gibt es eine Hundeauffangstation , die von der sehr engagierten Deutschtuerkin Türkan Dagdelen geleitet wird. Sie betreut im Moment über 400 Hunde . ist auf Geld-und Futterspenden angewiesen. Türkan hat die Station aufgebaut. Das Hundeasyl ist sauber und vorbildlich, Susi und Sissy sind jetzt auch dort, aber trotz alledem - es ist nur eine Übergangslösung für die beiden Hunde, die beide aufs Wort hören und auch sehr anhänglich sind. Sie brauchen eine Familie, die liebevoll für sie sorgt!
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